Waldbank
Da sitzt Du – und bist Sonnenlicht.
Und schüchtern steht der Wald um Dich,
Er regt sich kaum, er hält an sich.
Du sitzt still – und bemerkst es nicht.
Du bist allein, bist ohne Zeit,
Die Schatten kommen Dir nicht nah.
Ich zögre seit ich Dich so sah,
Du nimmst mir die Besonnenheit.
Ich ahne, wie Du Dich bewegst
Und wie Du aufstehst, zu mir gehst,
Im Sonnenlicht, im stillen Wald.
Ich ahne auch wie Du Dich neigst
Mir demütig ein Lächeln zeigst –
Und etwas Fernes flüstert: bald.