Klytaimnestra

Und stand ich aufrecht bis zum Untergang
Zu meiner Blindheit, die mich trieb,
Die nichts mir wertvoll ließ und lieb,
Komme ich nun vor deiner Klage Klang –

Und der ist kalt, so kalt: ein Abgesang
An deine Hoffnung, die nicht blieb.
Die Hand dir zögert vor dem Hieb,
Zu dem dein Herz sie aufschwang – jahrelang.

So knie ich hier und steh zu mir,
Zu einem Grund, den ich nicht fassen kann
Und biete mich zur Rache dir.

Nun wurde mir die Zeit zu klein
Um das zu suchen, was ein wahrer Mann –
Um suchend wirklich Mann zu sein.